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Was macht die Modeindustrie zum Klimaschädling?

Viel wichtiger: Was ist bei Leafje anders?


Die Modeindustrie gilt als einer der größten Treiber des Klimawandels weltweit und ist für rund 5 % der Emissionen verantwortlich. Insbesondere die Themen Mikroplastik, Wasserverbrauch, CO2-Ausstoß und Arbeiterausbeutung spielen dabei eine bedeutende Rolle. So liegt der CO2-Ausstoß durch Textilproduktion bei 1,2 Milliarden Tonnen – pro Jahr. Zum Vergleich dazu: In Deutschland beträgt der Ausstoß der gesamten Energiewirtschaft rund 312 Millionen Tonnen CO2. In der weltweiten Betrachtung liegt die Modebranche damit vor den bekannten Umweltverschmutzern Kreuzfahrt und internationaler Flugverkehr. 

Diskutiert wird zudem über den hohen Wasserverbrauch zum Anbau der Rohstoffe. So wird die Textilindustrie in Zentralasien für das Austrocknen des Aralsees verantwortlich gemacht. Je nach Quelle geht man von mehr als 10.000 Litern pro Kilogramm gewonnener 
Baumwolle aus. In Kleidungsstücken gesprochen bedeutet das: ca. 2.500 Liter für ein Shirt, 8.000 Liter für eine Jeans oder 4.500 Liter für einen Pullover. 
 
Neben dem Wasserverbrauch stellen Chemikalien ein großes Problem dar. Im Rahmen des Anbaus und der verschiedenen Verarbeitungsschritte werden häufig unterschiedliche Chemikalien eingesetzt. Angefangen mit Pestiziden zum Schutz der Baumwollpflanze, bis hin zu Chlor beim Bleichen der Fasern – die Umwelt leidet erheblich unter der Belastung. 
 
Polyester führt außerdem zu einem der meistgenutzten Buzzwords der letzten Jahre – Mikroplastik. Besteht die Kleidung aus Nylon und Acryl, sprich Plastikfasern, so gelangen bei jeder Reibung, jedem Waschgang, jedem Tragen kleinste Partikel in die Umwelt. Diese kleinsten Teile gelangen dann über verschiedene Umwege in die Meere und landen schlussendlich in unseren Körpern. 

Doch was macht nun Leafje, um nicht ebenso ein Klimasünder zu sein? Das wichtigste Argument für uns und damit unsere Daseinsberechtigung ist die Ressourcenschonung. Indem Kleidung qualitativ hochwertig produziert wird, ist sie besonders langlebig. Allerdings wachsen Kinder schnell und so haben wir Produkte entwickelt, die trotzdem über einen langen Zeitraum getragen werden können. Indem beispielsweise das Sweatshirt über durchschnittlich drei Größen hinweg passt, haben Kinder einen jahrelangen Begleiter im Kleiderschrank – anstatt in jeder Saison neu eingekleidet werden zu müssen. So wird der Verbrauch im Vergleich drastisch reduziert. 

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Ein weiteres Argument sind nachhaltig angebaute Ressourcen. Die Stoffe werden von zertifizierten Händlern eingekauft, so dass die Produktion so umweltverträglich wie möglich gestaltet wird. Das heißt Wasser wird gespart und insbesondere im Rahmen der Verarbeitung wieder in den Kreislauf eingebracht. Neben Baumwolle werden jedoch auch alternative Materialien verwendet. Das T-Shirt beispielsweise besteht aus Bambusfasern. Bambus ist für ein besonders schnelles Wachstum und damit eine andere Ebene der Ressourcenschonung bekannt. Je schneller der Rohstoff nachwachsen kann, desto geringer ist der Eingriff in die Umwelt – Bambus gilt als das am schnellsten wachsenden Gras der Welt. Außerdem kann beim Anbau von Bambus auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet werden und in der Regel reicht der Niederschlag der Anbauregionen aus, so dass nicht zusätzlich bewässert werden muss.